Wood-Mizer ist nicht nur führend in der Entwicklung im Bereich der Schmalband-Sägewerke sondern auch der einzige Produzent, der ausschließlich Sägebänder aus eigener Herstellung vertreibt. Als vor über 25 Jahren die erste mobile Wood-Mizer Bandsäge produziert wurde, war den Entwicklern eines sofort klar: Es wurden bessere Bänder benötigt, als damals auf dem Markt erhältlich waren.
Nach vielen Testreihen mit Sägebändern unterschiedlichster Hersteller wurde entschieden, dass die einzige Möglichkeit, die Qualität und Schnittgenauig-keit der Maschinen zu gewährleisten, die Herstellung eigener Sägebänder ist. Dieser Entschluss führte zu revolutionären Fortschritten in der Material-verarbeitung und den Herstellungsprozessen mit dem Ergebnis, dass Wood-Mizer Sägebänder bei geringeren Anschaffungskosten eine höhere Standzeit und Gesamtlebensdauer bieten, als die traditioneller Sägewerke. Gleichzeitig erlaubt es die Schmalbandtechnik, daß auf den Sägewerken wesentlich kleinere Motoren zum Einsatz kommen.
Das Sägeblatt entscheidet maßgeblich über den Erfolg oder Misserfolg beim Sägen. Es ist daher für alle Säger sehr wichtig, die grundlegenden Theorien und Definitionen des Sägebandes zu verstehen. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie ausführlich über die von Wood-Mizer angebotenen Bandsorten, die möglichen Gründe für Probleme und deren Lösungen sowie über die Technik des Schärfens und Schränkens, wobei sich das, was sich nach unserer langjährigen Erfahrung am produktivsten erweist, nicht immer mit den gängigen Lehrbüchern deckt.
Wood-Mizer Sägebänder sind in verschiedenen Breiten, Stärken, Zahnprofilen und allen Längen (auch für Fremdfabrikate) erhältlich, um für jeden Einsatzzweck das richtige Band bieten zu können.

Bei der Wahl des Sägebandes sollte man keine Kompromisse machen, denn das Band entscheidet, stärker noch als der Sägentyp und das Bedienertalent, über die Schnittqualität. Deshalb wählen seit Jahren fast alle Wood-Mizer Säger in Deutschland DoubleHard Bänder, die besten Bänder mit der höchsten Standzeit.
Diese Sägebänder sind in 4 unterschiedlichen Profilen und auch in verschiedenen Stärken erhältlich, so dass individuell auf das Sägemodell und die besonderen Sägesituationen eingegangen werden kann.
Bei DoubleHard Sägebändern besteht der gesamte Bandkörper aus extrem hartem Stahl (47 HRC), ohne dabei spröde zu sein. Die Zahnspitzen haben eine zusätzliche Induktionshärtung durchlaufen. Sind die Spitzen also nach mehreren Schärfdurchgängen weggeschliffen, bleibt ein harter Bandkörper, der die Schärfe trotzdem noch gut halten kann und weiterhin eine akzeptable Standzeit erreicht.

Diese Sägebänder wurden ursprünglich für den Nachschnittbereich entwickelt wurden (Situationen mit schmalem Schnitt in sauberem, vorgeblocktem Holz). Zunehmend werden diese Bänder auch mit gutem Erfolg bei einfachen Schnittsituationen in Rundholz verwendet. Bei SilverTip Sägebändern hat das Bandmaterial einen höheren Kohlenstoffgehalt und ist daher preiswerter aber auch weniger hart (42 HRC) als die DoubleHard Qualität. Auch bei den SilverTip Sägebändern sind die Spitzen einzeln Induktionsgehärtet. Sind diese allerdings herunter geschliffen, bleibt ein Bandkörper, der die Schärfe schlechter halten kann und dadurch nur eine geringere Standzeit hat.

Die Stellite-Bänder von Wood-Mizer. Sie werden „Razor-Tip“ genannt und haben zwei Vorteile gegenüber den DoubleHard Bändern, die seit Jahren auf Wood-Mizer Sägern benutzt und geschätzt werden. Zum einen erreichen sie eine wesentlich höhere Standzeit. Das spart Zeit und auch Material. Es fallen nur 1-3 Bänder für einen Arbeitstag an und das spart wiederum Schärfkosten. Zum anderen haben sie die Fähigkeit in schwierig zu schneidendem Holz einen sehr sicheren Schnitt zu halten und dabei ein besonders glattes Schnittbild zu liefern.
Sollten Sie genauere Fragen haben oder sind Sie sich unsicher, welches Sägeband für Ihren Einsatzzweck das optimale ist, helfen unsere Fachleute Ihnen gern weiter: |