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Aritikel

Was tun bei Wellenschnitt?

Freitag, 25. August 2017

Was tun bei Wellenschnitt?

Häufigste Ursachen für Wellenschnitt

Wellenschnitt kann aus den verschiedensten Gründen entstehen, oft braucht es einige Zeit und auch Erfahrung die Ursache zu finden und abzustellen, da oft mehrere Ursachen zusammenkommen, die einzeln immer noch einen geraden Schnitt erhalten würden. Bei der Fehlersuche müssen vier Bereiche unterschieden werden: Die Sägebänder, die Einstellungen der Säge, das zu schneidende Holz und der Bediener.

 

~Die Sägebänder

1. Tritt das Problem bei verschiedenen Bändern gleichermaßen auf? Anderes Band, evtl. aus einer anderen Kiste testen.

2. Ist das Profil der Bänder verändert?

3. Stimmt der Schränkwert und sind beide Seiten gleichmäßig geschränkt?

4. Sind Zahnspitzen ausgeglüht?


Die drei letzten Punkte sind sehr häufige Ursachen für Wellenschnitt, treten aber bei Teilnahme am Wood-Mizer Schärfservice eher nicht auf.


5. Das Band-Profil passt nicht zur Holzart (Profil-Schablone für die genaue Bestimmung des Profils verwenden)

6. Das Sägeband hat Anhaftungen von Harz und Spänen. Das Band muss sauber sein!

7. Das Band hat beim Abspringen oder durch falscher Handhabung einen Knick bekommen

 

~Die Einstellung der Säge

Die am häufigsten auftretenden Fehler sind:


1. Das Band ist nach oben oder unten geneigt (mit Wood-Mizer Einstell-Lineal überprüfen (Artikelnummer #LTBGAT))

2. Lager der Bandführungsrollen oder die Bandführungsrolle selbst ist beschädigt?

3. Bandspannung ist zu gering

4. Bandführungsrollen drücken das Band nicht genug nach unten

5. Bandführungsarm wackelig oder nicht justiert

6. Falsche Ausrichtung des Mastes. Mast sollte leicht zur Ladeseite neigen


Hierzu das Kapitel „Einstellen der Säge“ in der Bedienungsanleitung durchsehen. Sollten weiterhin Probleme auftauchen, den technischen Service von Wood-Mizer kontaktieren. Mo-Fr 07.30-16.00Uhr 05883-988022.

 

~Das Holz
Das zu schneidende Holz ist der am schwierigsten zu beurteilende Faktor. Mit Sicherheit hilft hier die Erfahrung, die jeder Säger im Verlauf seiner Tätigkeit sammelt. Nach unserer Erfahrung lässt sich frisches Holz leichter schneiden als trockenes, schwächeres besser als Starkholz und Ast armes Holz ist einfacher als astiges Holz zu schneiden. Besonders schwierig zu schneiden ist Holz mit verschiedener Dichte, also halb gefrorenes Holz oder Weichholz mit starken, harten Ästen, wie z.B. stammtrockene Käferfichte. Leichte Fehleinstellungen der Säge, die in einfachen Schnittsituationen nicht weiter auffallen, treten in schwierigen Situationen plötzlich auf.


Viele Praktiker sägen grundsätzlich vom dünnen zum dicken Ende, es ist nicht leicht zu erklären warum, ist aber in der Regel leichter zu schneiden.

 

Treten Schwierigkeiten direkt an der Holzpartie auf, kann auch das Wood-Mizer BiMetall-Sägeband statt der DoubleHard-Bänder verwendet werden.

 

Auch Zusätze zur Wasserschmierung helfen in schwierigen Sägesituationen. Bei großen Maschinen mit Lube-Mizer- Wassersprühsystem (LMS) empfehlen wir das Wood-Mizer Additiv (ADD-2, Mischungsverhältnis 1:50), bei kleineren Maschinen hilft auch oft die Zugabe von Haushaltsspülmittel. Die Dosierung der Zusätze sollte individuell abgestimmt werden und hängt von der Wasserhärte, der Holzart und des Harz-Vorkommens ab.

 

~Die Rolle des Bedieners

Ohne ein Umsichtiges Arbeiten des Bedieners funktioniert keine Säge. Die wichtigsten Parameter, die der Säger ständig kontrollieren sollte sind:

1. Die Maschine sollte ordnungsgemäß eingestellt und gewartet sein.

2. Die Schnittgeschwindigkeit muss dem Sägemodell und der Schneidesituation angepasst sein. Bei den Modellen LT10-LT40 sind Schnittgeschwindigkeiten von 5-12m pro Minute angemessen, bei den LT70 Modellen 8 bis 18 Meter pro Minute. Diese Zahlen sind aber nur Richtwerte, bei stumpfer werdenden Bändern und schwieriger Schneidesituation muss langsamer geschnitten werden, in einfachen Situationen durchaus schneller. Wird deutlich zu schnell geschnitten ist ein welliger Schnitt unvermeidbar.

3. Wird generell zu langsam geschnitten, kann der einzelne Zahn keinen Span ziehen und poliert nur an dem zu schneidenden Holz. Die Bänder werden dadurch sehr viel schneller stumpf.

Die Faustregel lautet: Die Schnittgeschwindigkeit dem Holz und der Sägesituation anpassen.

4. Das Band muss rechtzeitig gewechselt werden. Spätestens nach 2-3Fm bzw. 2-3h Dauersägebetrieb.

5. Die Bandspannung muss ausreichend sein.

 

Und wie immer gilt, bei Problemen und Fragen, können Sie gerne den technischen Service von Wood-Mizer kontaktieren. Mo-Fr 07.30-16.00Uhr 05883-988022

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Kirsten Longmuss
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