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Aritikel

Sich regen bringt Segen

Montag, 17. Oktober 2016

Sich regen bringt Segen

Andreas Radauer von LT20 zu LT70

Die Fahrt hinauf zu Andreas Radauers Anwesen, war an diesem Morgen nicht nur für einen Flachland Bewohner ein Erlebnis der besonderen Art.  Unten in Salzburg war der Tag grau, der Himmel trübe.

Auf dem verschlungenen Weg hinauf zu seinem Haus in östlicher Richtung aber,  durchstießen wir die Wolkendecke. Strahlender Sonnenschein und ein Blick auf die weißen Wolken über Salzburg und die gegenüberliegende Bergkette begrüßten uns dort oben, wo Radauer wohnt und zum Teil auch arbeitet.
1966 geboren und auf einem Bergbauernhof in Salzburg aufgewachsen, ist er mit seiner Heimat eng verbunden. Hier hat er nach der Schulzeit und einer Ausbildung an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt für Maschinenbau, auch ein Studium der Publizistik und Politikwissenschaft absolviert. In der Stadtverwaltung Salzburg, wo er anschließend ab 1992 tätig war, gab man ihm reichlich Gelegenheit sein breit gefächertes Wissen einzubringen. Die erste Bandsäge schaffte er wegen eines privaten Bauvorhabens an. Das Sägen gefiel ihm und ging ihm bald so leicht von der Hand, dass er eine leistungsfähigere Maschine wollte, um diese Arbeit ein wenig auszuweiten. Bei Wood-Mizer fand er in der LT15 die passende Säge. Schon bald war es nicht mehr nur sein eigenes Holz, das er zu Brettern, Balken und Pfosten verarbeitete. Auch kleine Aufträge von Nachbarn erfüllte er gern.

Bald fand er an alternativen Energien und ihre effizientere Nutzung großes Interesse und schaffte sich als Energieberater durch  Thermografie und Energieausweisberechnung beruflich ein weiteres Standbein. So arbeitete er ab 2004 in drei Bereichen. Für die Familie, die Ehefrau und die vier Kinder blieb da nicht mehr viel Zeit. Es musste sich etwas ändern. Und als er in seiner Tätigkeit für die Stadtverwaltung unzufrieden wurde, entschied er sich 2008 für den Schritt in die Selbständigkeit. Unter dem Firmennamen FORSTWERK begann er als Lohnsäger mit einer mobilen LT20 mit Elektromotor. Noch heute hält er diese Maschine für ein gutes Einstiegsmodell in die Dienstleistung als professioneller Säger. Mit zunehmendem Auftragsvolumen und dem Druck konkurrierender Sägewerke, suchte Radauer nach der Nische in seinem Gewerbe. Dieses Alleinstellungsmerkmal, sagt er, hat er in der hohen Mobilität der LT70 mit ihrem starken Dieselmotor gefunden. „Jetzt kann ich unabhängig von Stromquellen sägen, auf Wiesen, im Wald oder auf den Almen. Zudem hat man beim Sägen mit Dieselmotor keine Sorgen mehr mit zu schwachen Sicherungen oder zu kurzen Kabeln.

Man kann wirklich fast überall sägen, sofern die Standfläche halbwegs eben ist. Und schon eine Viertelstunde nach Ankunft ist die LT70 einsatzbereit. Zu dem ist die Schnittqualität dieser Maschine exzellent.“  Die hohe Mobilität bringt ihm Aufträge wie z.B. das Schneiden des gesamten Bauholzes für die Errichtung einer großen Almhütte auf 1.800 Metern Höhe.  

 

So mancher Waldbesitzer ist nach dem Rücken der geschlagenen Stämme erschüttert über den Zustand des Waldbodens. Da entstehen zum Teil Schäden, die sich oft über Jahre negativ auf die Entwicklung des Waldes auswirken. Hier nun schließt sich der Kreis seiner umsichtigen Planung des Unternehmens, denn seit geraumer Zeit bietet er Holzrücken mit Pferden als Zusatzleistung zum Sägen an. Was ehemals nur ein Hobby war, wurde nun zu einem nützlichen Bestandteil seines Dienstleistungsangebots

Als Obmann der Österreichischen Interessensgemeinschaft Pferdekraft (ÖIPK,  www.pferdekraft.at ) hat er viele Gleichgesinnte als Partner, die auch größere Aufträge übernehmen können. Der ökologische Fußabdruck und die Energiebilanz für Bauholz ist um ein Vielfaches besser, wenn das Holz dort wo es anfällt auch gesägt wird. Und wenn die Vorrückung  mit dem Pferd erfolgt, ist dies nicht nur extrem energiesparend, sondern auch in höchstem Maße schonend für den Waldboden. Gerade in Naturschutzgebieten wird diese pflegliche und nachhaltige Waldbewirtschaftung immer bedeutender und mittlerweile auch von öffentlicher Hand gefördert.  

Die Mehrgleisigkeit seines Unternehmens, sorgt einerseits sicher für eine gute Auslastung seiner Arbeitskraft und fordert oft den ganzen Mann. Andererseits hat Andreas Radauer Freude an seiner Arbeit, darum erschöpft sie ihn nicht sondern sie erfüllt ihn.

So findet die alte Volksweisheit wieder ihre Bestätigung: Sich regen bringt Segen.

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Kirsten Longmuss
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